Kein Superzins bei der VW-Bank mehr
Jun 23, 2009 Tagesgeld News
Bis zum Ende dieses Monats geht die VW-Bank auf Kundenfang. Um möglichst viele Neukunden gewinnen zu können, wurde von der Bank ein Superzins von 4,00% p.a. gewährt. Dieser erhöhte Zinssatz gilt allerdings nur noch im Rahmen einer Sonderaktion bis Ende des Monats. Danach gibt es nur noch einen Zinssatz von weniger als 2%. Es wird deshalb empfohlen, als Kunde der VW-Bank schon jetzt die Bank zu wechseln, um auch in naher Zukunft bei einer anderen Bank von einem hohen Zinssatz profitieren zu können.
Lange Zeit konnten sich Neukunden der Volkswagen-Bank an dem ungewöhnlich hohen Zinssatz von runden 4,00% erfreuen. Nun ist allerdings Schluss! Der Aktionszeitraum endet Ende Juni und somit fällt auch der Zinssatz wieder. Statt jetzt noch 4% gibt es zum Juli hin dann lediglich noch 1,85%. Da etliche andere Banken einen höheren Zinssatz als 1,85% anbieten, empfiehlt es sich am besten schon jetzt den Tagesgeld-Anbieter zu wechseln. Zur Auswahl stehen einige sehr gute Angebote. Darunter zum Beispiel das Angebot der Bank of Scotland. Diese gewährt einen Zinssatz in Höhe von 3,30%. Im Gegensatz zum zukünftigen Zinssatz bei der VW-Bank gibt es also zahlreiche andere Banken, die mehr Zinsen bieten. Und warum sollte man sich mit 1,85% p.a. zufrieden geben, wenn 3,30% möglich sind?
Es gilt jetzt also schnell zu sein und eine Kontoeröffnung bei einer anderen Bank mit höheren Zinsen durchzuführen, um ab Juli auch weiterhin zumindest einigermaßen hohe Zinssätze einstreichen können. Wir wünschen Ihnen dabei natürlich viel Erfolg und hoffen auf einen reibungslosen Ablauf.
Wie sicher ist KarstadtQuelle noch?
Jun 22, 2009 Internes
In Anbetracht der kürzlich angemeldeten Insolvenz von Arcandor, möchten wir Sie im Rahmen eines Sonderartikels über die Sicherheit von KarstadtQuelle aufklären. Droht ein Totalverlust des Kapitals beim Tagesgeldkonto „MaxiZins“ von KarstadtQuelle oder ist alles abgesichert? Und wie sieht es mit den Versicherungen des Konzerns aus? Kann man auch während der Insolvenz den vollen Versicherungsschutz erwarten oder gibt es eventuell Einschränkungen?Â
Da wir nicht lange Spannung erzeugen wollen, gleich im ersten Satz die Antwort auf die meisten Fragen: Die KarstadtQuelle Versicherungen und deren Konten sind von der Arcandor-Insolvenz nicht betroffen. Das bedeutet, dass die vor kurzer Zeit angemeldete Insolvenz keinerlei Auswirkungen auf den Versicherungsschutz oder die Höhe der Zinsen auf Tagesgeldkonten hat. Darüber hinaus muss natürlich keiner Angst haben, dass sein Konto bei KarstadtQuelle nicht mehr ausgezahlt werden kann oder Ähnliches. Der Grund: KarstadtQuelle gehört offiziell zu ERGO/ Münchner Rück. Deshalb hat die Insolvenz von Arcandor keinerlei Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb bei KarstadtQuelle. Seit diesem Jahr beträgt der Anteil, den ERGO / Münchner Rück besitzt, nämlich 100%. Das bedeutet natürlich gleichzeitig, dass Arcandor bei KarstadtQuelle gar nichts mehr zu sagen hat.
Da viele Kunden seit vergangenem Monat unbegründet um ihr Geld bei KarstadtQuelle bangen, ist das Ansehen der Firma ruckartig schlechter geworden. Darum wirbt der Konzern seit Mai auch mit Merkmalen wie: „Vertrauen von 4 Millionen Kunden“ oder „Absicherung von bis zu 14 Millionen Euro pro Kunde durch den deutschen Einlagensicherungsfonds“.
Wir möchten mit diesem Artikel eigentlich nur ausdrücklich betonen, dass die Versicherungen von KarstadtQuelle von der Insolvenz des Arcandor-Konzerns nicht betroffen sind. Anleger und Versicherungsnehmer brauchen deshalb nicht in Panik verfallen und müssen keinesfalls den Anbieter wechseln. Wir hoffen Sie mit diesem Artikel etwas beruhigen zu können.
Kurzer Hintergrund zur Insolvenz von Arcandor:
Arcandor kämpft schon seit längerer Zeit ums Überleben. Es droht die Entlassung von mehreren tausend Mitarbeitern in Deutschland. Es haben sich mit den Jahren hunderte Millionen Euro Schulden angesammelt, die nicht mehr beglichen werden konnten. Arcandor stellte aus diesem Grund vor einigen Wochen einen Insolvenzantrag. Natürlich hofft der Konzern möglichst unversehrt aus der Insolvenz treten zu können und diese unbeschadet überstehen zu können.
NIBC Direct senkt Tagesgeldzinsen
Jun 22, 2009 Internes
Auch heute müssen wir wieder von negativen Neuigkeiten berichten. Gerade zu dem Zeitpunkt, wo wieder Hoffnung aufgekommen ist, dass das Schlimmste überstanden ist, melden sich wieder Banken mit erneuten Zinssenkungen. Heute geht es um die NIBC Direct, die bereits letzte Woche den Zinssatz auf Tagesgeldkonten verringert hat. Trotz der Zinssenkung gehört die NIBC Direct auch weiterhin zu den Banken, die unter den Tagesgeldanbietern eines der besten anbieten. Gültig ist die Zinssenkung bereits seit vergangenem Mittwoch, den 17.06.09.
Es scheint momentan wieder eine Art Trend zu sein, dass Banken die Zinsen erneut reduzieren. Von Zinserhöhungen ist weit und breit keine Spur. Eigentlich stabilisiert sich die Situation auf den weltweiten Finanzmärkten momentan wieder, sodass eine Zinssenkung zum aktuellen Zeitpunkt eigentlich ziemlich unbegründet ist. Aber was soll man machen, wenn alle Banken an einem Strang ziehen und die Zinsen reihenweise verringern? Die Zinssenkung wurde gerade einmal einen Tag vorher angekündigt, aber das ist leider schon traurige Realität, dass uns die Banken nicht früh genug vorwarnen. Letzten Mittwoch dem 16. Juni, kündigte die Bank die Zinssenkung für den 17. Juni an.
Statt vorher noch 3,80% gibt es nun „nur“ noch 3,30%. Das entspricht folglich einer Zinssenkung von einem halben Prozent. Die NIBC Direct bietet somit nicht mehr den besten Zinssatz, sondern muss sich den ersten Platz im Vergleich mit der Bank of Scotland teilen. Wer also aktuell auf der Suche nach dem höchsten Zinssatz beim Tagesgeld ist, hat freie Wahl zwischen den beiden gerade genannten Banken.
 Eine weitere negative Nachricht: Neben der Zinssenkung von 0,50% auf das Guthaben der Tagesgeldkonten kündigte NIBC Direct darüber hinaus Zinssenkungen beim Festgeld für kommenden Dienstag, den 23. Juni an. Über die Höhe sind noch keine Details bekannt. Wir können nur hoffen, dass wir von weiteren Zinssenkungen anderer Banken zumindest in diesem Monat in Ruhe gelassen werden. Es wäre doch auch wieder mal schön, etwas von Zinserhöhungen lesen zu dürfen, oder?
ING-DiBa bietet mehr Festgeldzinsen
Jun 21, 2009 Festgeld News
Nachdem wir in den vergangenen Neuigkeiten ausschließlich von negativen Zinsentwicklungen berichten mussten, gibt es heute endlich mal wieder einen Grund zur Freude. ING-DiBa hat die Konditionen der Festgeldkonten nämlich um Einiges verbessert. Die Änderung gilt bereits seit Anfang des Monats, wurde aber erst jetzt wirklich realisiert. Nun sind bis zu 2,50% p.a. an Zinsen zu erzielen, sofern man ein Kapital von 50.000 Euro drei Monate lang anlegen möchte. Weitere detaillierte Konditionen finden Sie etwas weiter unten im Bericht.
Wir freuen uns wirklich, heute endlich mal wieder von einer Zinserhöhung gehört zu haben. Bei der ING-DiBa gibt es bereits seit dem 3. Juni dieses Jahres einen erhöhten Zinssatz beim Festgeldangebot. Die Bank konnte sich somit in vielen Vergleichen aufwerten und ist nun bei den oberen Plätzen vertreten. Vielleicht wird dadurch ja sogar erreicht, dass andere Banken nachziehen und ebenfalls Zinserhöhungen durchführen. Die Anleger hätten mit Sicherheit nichts dagegen. Die jüngste Zinsänderung der ING-DiBa beweist, dass es nicht zwingend sein muss, dass alle Banken ihre Zinsen aufgrund der Krise senken. Die ING-DiBa zeigt also auch, dass man in dieser schweren Zeit trotzdem wirtschaftlich handeln kann und Zinssenkungen umgehen kann.
Auch wenn die vielen Zinssenkungen eher unter den Tagesgeldanbietern zu finden sind, gibt es beim Festgeld in letzter Zeit auch nicht wirklich positive Nachrichten. Natürlich sind die Zinsen, die für den Anleger zu erzielen sind, nach Höhe der Anlage und Anlagedauer gestaffelt. Anzumerken sei vorab, dass ein Mindestbetrag von 10.000 Euro angelegt werden muss.
Folgende Zinsstaffelung gilt momentan:
Ab 10.000 Euro:
- 3 Monate Anlagedauer – 2,00% p.a.
- 6 Monate Anlagedauer – 1,70% p.a.
- 12 Monate Anlagedauer – 1,50% p.a.
Ab 25.000 Euro
- 3 Monate Anlagedauer – 2,20% p.a.
- 6 Monate Anlagedauer – 1,70% p.a.
- 12 Monate Anlagedauer – 1,50% p.a.
Ab 50.000 Euro
- 3 Monate Anlagedauer – 2,50% p.a.
- 6 Monate Anlagedauer – 1,70% p.a.
- 12 Monate Anlagedauer – 1,50% p.a.
Wir hoffen natürlich, dass der neue Zinssatz lange erhalten bleiben kann und das nicht in den kommenden Wochen schon wieder Ankündigungen für eine Zinssenkung gibt.
Start der neuen Allianz Bank
Jun 17, 2009 Internes
Anfang dieses Monats gibt es im Himmel der Banken eine weitere. Es handelt sich um die Allianz Bank, die am 2. Juni mehr oder weniger erfolgreich gestartet ist. Natürlich ist die Allianz Bank momentan intensiv damit beschäftigt, neue Kunden zu gewinnen. Was man aktuell jedoch im Internet über den Start der neuen Bank lesen muss, ist in den meisten Fällen nicht sonderlich positiv. Neukunden klagen über Probleme mit der Eröffnung des Kontos und empfehlen, kein Neukunde der Allianz Bank zu werden.
Ziel der Allianz war es natürlich, einen erfolgreichen Start ohne größere Probleme hinlegen zu können. Nun scheint es jedoch, als wenn kein Kunde mit dem Service der Allianz Bank zufrieden ist. Im Netz liest man etliche Beschwerden aller Art. Zum Beispiel wurde kritisiert, dass der Onlinezugriff gar nicht oder nur sehr eingeschränkt funktionieren würde. Darüber hinaus merken einige Kunden an, dass ihr Tagesgeldkonto trotz Antrag nicht eröffnet wurde. Was ist da nur los bei der Allianz?
Die Folge der vielen Probleme und Beschwerden ist natürlich eine volle Servicehotline und etliche Kunden, die sich lange Zeit mit der Hotline und der Allianz auseinandersetzen müssen, um Probleme zu lösen. Verständlicherweise alles andere als angenehm! Doch es gibt noch andere Gründe, warum sich immer mehr Kunden der Allianz Bank beschweren. Einige Kunden klagen zum Beispiel darüber, dass ihre alten Karten einfach vom Automaten eingezogen wurden. Das ist natürlich sehr ärgerlich, da man als Kunde dann nicht mehr an sein Geld kommt.
Was wir noch viel ärgerlicher und unverschämter finden, ist die Tatsache, dass vom angepriesenen Zinssatz in Höhe von 4,00% auf der Internetseite nichts mehr zu lesen war. Stattdessen gibt es nur noch magere 1,00%.
Das einzige Angebot, was wie versprochen von Kunden ohne Probleme in Anspruch genommen werden kann, ist momentan wohl das Girokonto der Allianz Bank. Wer monatlich sein Gehalt von mindestens 650 Euro auf das Konto überweist, profitiert von kostenloser Kontoführung und EC-Karte, die ebenfalls kostenfrei ist. Ein Highlight ist dieses Angebot aber auch nicht, denn andere Banken bieten ähnliche Angebote.
Wie das Handelsblatt berichtet, werden gleich zu Beginn 350.000 Kunden gezählt. Warum gleich so viele? Weil die Kunden von der Dresdner Bank zur Allianz Bank wechseln. Auch berichtet das Handelsblatt, dass die Allianz Bank pro Jahr 100.000 weitere Kunden gewinnen will.
Wir können nur hoffen, dass die Allianz Bank aus den jetzigen Fehlern und Problemen schnell lernen wird und diese umgehend beseitigen wird. Denn nur dann hat die neue Bank eine Chance, langfristig bestehen zu können und den hohen Ansprüchen der Kunden gerecht werden zu können. Wir hoffen für die Allianz Bank natürlich das Beste.
Tags: Allianz Bank, neue Bank, Tagesgeld News
Wieder weniger Zinsen bei der VW-Bank
Jun 16, 2009 Internes
Am vergangenen Samstag erreichten uns leider wieder negative Nachrichten von der VW-Bank. Diese kündigte nämlich eine erneute Zinssenkung an. Trotz der positiveren Prognosen für die nahe Zukunft und den wieder optimistisch werdenden Kritikern, ist die Automobilebank der Meinung, den aktuellen Zinssatz nicht halten zu können. Die Zinssenkung ist zwar nicht so drastisch wie zum Beispiel bei Comdirect, für Anleger aber trotzdem bemerklich. Der neue Zinssatz gilt übrigens ab sofort.
In Anbetracht einiger Zinssteigerungen anderer Banken, war man inzwischen wieder der Hoffnung, dass sich die Zinsen allmählich wieder erholen. Dem ist aber scheinbar nicht so. Wie die VW-Bank vor einigen Tagen mitteilte, wird der Zinssatz erneut gesenkt. Die korrigierten Zinssätze gelten bereits seit vergangenem Monat dem 15.06.09.
Der aktuelle Zinssatz beträgt nun nur noch 1,85% p.a. statt vorher 2,10%. Durch diese wiederholte Zinssenkung rutscht die VW-Bank in vielen Vergleichen weiter ab und ist nur noch in der hinteren Tabellenhälfte zu finden. Die Bank of Scotland, momentaner Spitzenreiter unter den Tagesgeldangeboten, bietet 3,30% Zinsen. Warum es bei der Volkswagenbank so viel weniger Zinsen gibt, wissen wir leider auch nicht.
Ein kleiner Trost für die zahlreichen mittlerweile zum Teil verärgerten Tagesgeldanleger der VW-Bank: Die Festgeldprodukte sollen in absehbarer Zeit auch bei der VW-Bank erweitert werden. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Höhe der Zinsen bei der VW-Bank und auf dem Zinsmarkt insgesamt entwickeln wird. Einige Optimisten sind schließlich schon der Meinung, dass das Gröbste überstanden ist.
Tags: Tagesgeld News, VW-Bank, Zinssenkung
Comdirect enttäuscht beim Tagesgeld
Jun 16, 2009 Tagesgeld News
Schon wieder senkt Comdirect den Zinssatz beim Tagesgeld. Innerhalb der vergangenen 2 Wochen wurde der Zinssatz allein beim Tagesgeld um insgesamt 2,25% reduziert. Das ist auf jeden Fall rekordverdächtig! Zudem wird der gesunkene Zinssatz nur bis einer Summe von 5.000 Euro gezahlt. Bei mehr Guthaben gibt es noch weniger Zinsen. Comdirect hat es innerhalb kurzer Zeit geschafft, von den Top-Platzierungen unter den Tagesgeld-Anbietern nach ganz unten zu sinken. Für Großanleger ist das jetzige Angebot besonders unattraktiv. Gerade einmal einen halben Prozent Zinsen gewährt die Bank, wenn der Anlagebetrag über 50.000 Euro liegt.
Comdirect meldet sich zurzeit wie es scheint, nur noch mit negativen Nachrichten. Nach dem unerwarteten und unangekündigten Ende der „4% Sonderzinsaktion“ Ende Mai, gibt es von Comdirect mal wieder keine guten Nachrichten.  Zum wiederholten Mal innerhalb von nur 14 Tagen, korrigiert Comdirect den Zinssatz beim Tagesgeldkonto. Ab sofort gibt es höchstens noch 1,75% auf das Tagesgeldguthaben. Anfang Juni waren es noch 4%. Momentan ist Comdirect damit der Anbieter, der die Zinsen am drastischsten senkt.
Den ohnehin schon sehr niedrigen Zinssatz erhält man sogar nur bis zu einem Betrag von 5.000 Euro. Alles was darüber hinaus geht, lässt den Zinssatz weiter sinken. In Anbetracht des jetzigen Zinssatzes von Comdirect ist Tagesgeld schon eine recht unattraktive Anlagemöglichkeit geworden, auch wenn es noch einige Anbieter gibt, die akzeptable und sogar hohe Zinssätze gewähren. Den Tagesgeldvergleich führt schon seit einigen Wochen die Bank of Scotland mit einem Zinssatz von immer noch 3,30% an.
Wer aktuell auf seinem Tagesgeldkonto von Comdirect Geld anlegen möchte, erhält von 0,01 – 5.000 Euro 1,75% Zinsen, zwischen 5.000 – 30.000 Euro nur noch 1,25% p.a. und wenn der Anlagebetrag zwischen 30.000 – 50.000 liegt, gibt es nur noch 1%. Bei Beträgen über 50.000 Euro kann man den Zinssatz als lachhaft bezeichnen: In diesem Fall werden lediglich 0,5% Zinsen pro Jahr gewährt!
Tags: Comdirect, Tagesgeld News, Zinssenkung