Wie sicher ist KarstadtQuelle noch?

In Anbetracht der kürzlich angemeldeten Insolvenz von Arcandor, möchten wir Sie im Rahmen eines Sonderartikels über die Sicherheit von KarstadtQuelle aufklären. Droht ein Totalverlust des Kapitals beim Tagesgeldkonto „MaxiZins“ von KarstadtQuelle oder ist alles abgesichert? Und wie sieht es mit den Versicherungen des Konzerns aus? Kann man auch während der Insolvenz den vollen Versicherungsschutz erwarten oder gibt es eventuell Einschränkungen? 

Da wir nicht lange Spannung erzeugen wollen, gleich im ersten Satz die Antwort auf die meisten Fragen: Die KarstadtQuelle Versicherungen und deren Konten sind von der Arcandor-Insolvenz nicht betroffen. Das bedeutet, dass die vor kurzer Zeit angemeldete Insolvenz keinerlei Auswirkungen auf den Versicherungsschutz oder die Höhe der Zinsen auf Tagesgeldkonten hat. Darüber hinaus muss natürlich keiner Angst haben, dass sein Konto bei KarstadtQuelle nicht mehr ausgezahlt werden kann oder Ähnliches. Der Grund: KarstadtQuelle gehört offiziell zu ERGO/ Münchner Rück. Deshalb hat die Insolvenz von Arcandor keinerlei Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb bei KarstadtQuelle. Seit diesem Jahr beträgt der Anteil, den ERGO / Münchner Rück besitzt, nämlich 100%. Das bedeutet natürlich gleichzeitig, dass Arcandor bei KarstadtQuelle gar nichts mehr zu sagen hat.

Da viele Kunden seit vergangenem Monat unbegründet um ihr Geld bei KarstadtQuelle bangen, ist das Ansehen der Firma ruckartig schlechter geworden.  Darum wirbt der Konzern seit Mai auch mit Merkmalen wie: „Vertrauen von 4 Millionen Kunden“ oder „Absicherung von bis zu 14 Millionen Euro pro Kunde durch den deutschen Einlagensicherungsfonds“.

Wir möchten mit diesem Artikel eigentlich nur ausdrücklich betonen, dass die Versicherungen von KarstadtQuelle von der Insolvenz des Arcandor-Konzerns nicht betroffen sind. Anleger und Versicherungsnehmer brauchen deshalb nicht in Panik verfallen und müssen keinesfalls den Anbieter wechseln. Wir hoffen Sie mit diesem Artikel etwas beruhigen zu können.

Kurzer Hintergrund zur Insolvenz von Arcandor:

Arcandor kämpft schon seit längerer Zeit ums Überleben. Es droht die Entlassung von mehreren tausend Mitarbeitern in Deutschland. Es haben sich mit den Jahren hunderte Millionen Euro Schulden angesammelt, die nicht mehr beglichen werden konnten. Arcandor stellte aus diesem Grund vor einigen Wochen einen Insolvenzantrag. Natürlich hofft der Konzern möglichst unversehrt aus der Insolvenz treten zu können und diese unbeschadet überstehen zu können.

NIBC Direct senkt Tagesgeldzinsen

Auch heute müssen wir wieder von negativen Neuigkeiten berichten. Gerade zu dem Zeitpunkt, wo wieder Hoffnung aufgekommen ist, dass das Schlimmste überstanden ist, melden sich wieder Banken mit erneuten Zinssenkungen. Heute geht es um die NIBC Direct, die bereits letzte Woche den Zinssatz auf Tagesgeldkonten verringert hat. Trotz der Zinssenkung gehört die NIBC Direct auch weiterhin zu den Banken, die unter den Tagesgeldanbietern eines der besten anbieten. Gültig ist die Zinssenkung bereits seit vergangenem Mittwoch, den 17.06.09.

Es scheint momentan wieder eine Art Trend zu sein, dass Banken die Zinsen erneut reduzieren. Von Zinserhöhungen ist weit und breit keine Spur. Eigentlich stabilisiert sich die Situation auf den weltweiten Finanzmärkten momentan wieder, sodass eine Zinssenkung zum aktuellen Zeitpunkt eigentlich ziemlich unbegründet ist. Aber was soll man machen, wenn alle Banken an einem Strang ziehen und die Zinsen reihenweise verringern? Die Zinssenkung wurde gerade einmal einen Tag vorher angekündigt, aber das ist leider schon traurige Realität, dass uns die Banken nicht früh genug vorwarnen. Letzten Mittwoch dem 16. Juni, kündigte die Bank die Zinssenkung für den 17. Juni an.

Statt vorher noch 3,80% gibt es nun „nur“ noch 3,30%. Das entspricht folglich einer Zinssenkung von einem halben Prozent. Die NIBC Direct bietet somit nicht mehr den besten Zinssatz, sondern muss sich den ersten Platz im Vergleich mit der Bank of Scotland teilen. Wer also aktuell auf der Suche nach dem höchsten Zinssatz beim Tagesgeld ist, hat freie Wahl zwischen den beiden gerade genannten Banken.

 Eine weitere negative Nachricht: Neben der Zinssenkung von 0,50% auf das Guthaben der Tagesgeldkonten kündigte NIBC Direct darüber hinaus Zinssenkungen beim Festgeld für kommenden Dienstag, den 23. Juni an. Über die Höhe sind noch keine Details bekannt. Wir können nur hoffen, dass wir von weiteren Zinssenkungen anderer Banken zumindest in diesem Monat in Ruhe gelassen werden. Es wäre doch auch wieder mal schön, etwas von Zinserhöhungen lesen zu dürfen, oder?

Start der neuen Allianz Bank

Anfang dieses Monats gibt es im Himmel der Banken eine weitere. Es handelt sich um die Allianz Bank, die am 2. Juni mehr oder weniger erfolgreich gestartet ist. Natürlich ist die Allianz Bank momentan intensiv damit beschäftigt, neue Kunden zu gewinnen. Was man aktuell jedoch im Internet über den Start der neuen Bank lesen muss, ist in den meisten Fällen nicht sonderlich positiv. Neukunden klagen über Probleme mit der Eröffnung des Kontos und empfehlen, kein Neukunde der Allianz Bank zu werden.

Ziel der Allianz war es natürlich, einen erfolgreichen Start ohne größere Probleme hinlegen zu können. Nun scheint es jedoch, als wenn kein Kunde mit dem Service der Allianz Bank zufrieden ist. Im Netz liest man etliche Beschwerden aller Art. Zum Beispiel wurde kritisiert, dass der Onlinezugriff gar nicht oder nur sehr eingeschränkt funktionieren würde. Darüber hinaus merken einige Kunden an, dass ihr Tagesgeldkonto trotz Antrag nicht eröffnet wurde. Was ist da nur los bei der Allianz?

Die Folge der vielen Probleme und Beschwerden ist natürlich eine volle Servicehotline und etliche Kunden, die sich lange Zeit mit der Hotline und der Allianz auseinandersetzen müssen, um Probleme zu lösen. Verständlicherweise alles andere als angenehm! Doch es gibt noch andere Gründe, warum sich immer mehr Kunden der Allianz Bank beschweren. Einige Kunden klagen zum Beispiel darüber, dass ihre alten Karten einfach vom Automaten eingezogen wurden. Das ist natürlich sehr ärgerlich, da man als Kunde dann nicht mehr an sein Geld kommt.

Was wir noch viel ärgerlicher und unverschämter finden, ist die Tatsache, dass vom angepriesenen Zinssatz in Höhe von 4,00% auf der Internetseite nichts mehr zu lesen war. Stattdessen gibt es nur noch magere 1,00%.

Das einzige Angebot, was wie versprochen von Kunden ohne Probleme in Anspruch genommen werden kann, ist momentan wohl das Girokonto der Allianz Bank. Wer monatlich sein Gehalt von mindestens 650 Euro auf das Konto überweist, profitiert von kostenloser Kontoführung und EC-Karte, die ebenfalls kostenfrei ist.  Ein Highlight ist dieses Angebot aber auch nicht, denn andere Banken bieten ähnliche Angebote.

Wie das Handelsblatt berichtet, werden gleich zu Beginn 350.000 Kunden gezählt. Warum gleich so viele? Weil die Kunden von der Dresdner Bank zur Allianz Bank wechseln. Auch berichtet das Handelsblatt, dass die Allianz Bank pro Jahr 100.000 weitere Kunden gewinnen will.

Wir können nur hoffen, dass die Allianz Bank aus den jetzigen Fehlern und Problemen schnell lernen wird und diese umgehend beseitigen wird. Denn nur dann hat die neue Bank eine Chance, langfristig bestehen zu können und den hohen Ansprüchen der Kunden gerecht werden zu können. Wir hoffen für die Allianz Bank natürlich das Beste.

Wieder weniger Zinsen bei der VW-Bank

Am vergangenen Samstag erreichten uns leider wieder negative Nachrichten von der VW-Bank. Diese kündigte nämlich eine erneute Zinssenkung an. Trotz der positiveren Prognosen für die nahe Zukunft und den wieder optimistisch werdenden Kritikern, ist die Automobilebank der Meinung, den aktuellen Zinssatz nicht halten zu können. Die Zinssenkung ist zwar nicht so drastisch wie zum Beispiel bei Comdirect, für Anleger aber trotzdem bemerklich. Der neue Zinssatz gilt übrigens ab sofort.

In Anbetracht einiger Zinssteigerungen anderer Banken, war man inzwischen wieder der Hoffnung, dass sich die Zinsen allmählich wieder erholen. Dem ist aber scheinbar nicht so. Wie die VW-Bank vor einigen Tagen mitteilte, wird der Zinssatz erneut gesenkt. Die korrigierten Zinssätze gelten bereits seit vergangenem Monat dem 15.06.09.

Der aktuelle Zinssatz beträgt nun nur noch 1,85% p.a. statt vorher 2,10%. Durch diese wiederholte Zinssenkung rutscht die VW-Bank in vielen Vergleichen weiter ab und ist nur noch in der hinteren Tabellenhälfte zu finden. Die Bank of Scotland, momentaner Spitzenreiter unter den Tagesgeldangeboten, bietet 3,30% Zinsen. Warum es bei der Volkswagenbank so viel weniger Zinsen gibt, wissen wir leider auch nicht.

Ein kleiner Trost für die zahlreichen mittlerweile zum Teil verärgerten Tagesgeldanleger der VW-Bank: Die Festgeldprodukte sollen in absehbarer Zeit auch bei der VW-Bank erweitert werden. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Höhe der Zinsen bei der VW-Bank und auf dem Zinsmarkt insgesamt entwickeln wird. Einige Optimisten sind schließlich schon der Meinung, dass das Gröbste überstanden ist.

Schlechte Nachrichten von der Mercedes-Benz Bank

Auch von der Mercedes-Benz Bank gibt es in diesen Tagen schlechte Nachrichten. Die Bank möchte die Zinsen auf das Tagesgeldkonto deutlich senken. Detaillierte Informationen der Änderungen sind weiter unten aufgeführt. Trotz der starken Zinssenkungen gehören die Angebote der Mercedes-Benz Bank dennoch zu den besten, die sich zurzeit auf dem Markt finden lassen.

Es ist schon erschreckend, wie schnell die Zinsen scheinbar bis ins Unermessliche fallen. Positive Entwicklungen auf dem weltweiten Finanzmarkt sucht man momentan vergeblich. Auch die Mercedes-Benz Bank reagiert mit jüngsten Senkungen der Zinsen auf die Zinsabstufungen der EZB in der vergangenen Zeit.

Sie finden nun eine Auflistung der Änderungen im Überblick. Sämtliche Änderungen gelten bereits seit vergangenem Mittwoch, also dem 20.05.09.

 

Tagesgeld:

  • 1,90%*  bei Online-Kontoführung (zuvor 2,40%)
  • 1,70%*  bei Standard-Kontoführung (zuvor -2,20%)

 

Festgeld:

  • 1,40%*  bei drei Monaten Laufzeit (zuvor 1,80%)
  • 1,80%*  bei sechs Monaten Laufzeit (zuvor 2,00%)
  • 2,00%* bei neun Monaten Laufzeit (zuvor 2,40%)
  • 2,60%*  bei zwölf Monaten Laufzeit (zuvor 2,75%)

 

  • Festzinsanlage:
  • 3,50%*  bei zwei Jahren Laufzeit
  • 3,75%*  bei drei Jahren Laufzeit
  • 4,00%*  bei vier Jahren Laufzeit
  • 4,10%*  bei fünf Jahren Laufzeit
  • 4,20%*  bei sechs Jahren Laufzeit

*= Der angegebene Zinssatz versteht sich pro Jahr.

An den gerade aufgeführten Änderungen lässt sich einfach ablesen, dass die Mercedes-Benz Bank vor allem Kunden, die langfristig investieren wollen, gewinnen und behalten möchten. Deshalb wurden Zinssätze bei langen Laufzeiten auch nur sehr gering oder gar nicht geändert.

Der maximale Zinssatz, den man bei dieser Bank herausschlagen kann ist 4,20% pro Jahr. Diesen hohe Zinssatz erhält man aber auch nur dann, wenn man bereit ist sein Geld für sechs Jahre in einer Festzinsanlage zu investieren. Bei kurzen Laufzeiten lässt sich eine viel deutlichere Zinssenkung beobachten.

Kunden der Mercedes-Benz Bank sollten nach diesen neuen Änderungen ganz genau hinschauen, ob eine andere Bank nicht einen besseren Zinssatz anbietet. Durch die ganzen Staffelungen lässt sich das Angebot der Automobilebank nur sehr eingeschränkt mit anderen vergleichen.

Erneute Zinssenkungen bei NIBC Direct

Zum zweiten Mal wurden die Zinsen bei der NIBC Direct innerhalb kürzester Zeit nun schon gesenkt. Die Bank mit Sitz in den Niederlanden senkte den Zinssatz beim Tagesgeld um 0,2%. Überrachend war diese Senkung nicht, da die negative Entwicklung auf dem Markt eine Zinssenkung nur noch zur Frage der Zeit gemacht hat. Auch fürs Festgeld soll es zukünftig weniger geben.

Am vergangenen Dienstag überraschte die NIBC Direct mit einer Senkung des Zinssatzes auf Tagesgeld. Noch vor Kurzem zahlte die Bank für Guthaben auf dem Tagesgeldkonto 4,00% Zinsen pro Jahr. Nun sind es nach der Herabsetzung von 0,2% immerhin noch 3,80%. Im allgemeinen Tagesgeldvergleich kann NIBC Direct trotzdem weiterhin oben mitmischen, da es nur wenig andere Geldinstitute gibt, die in Zeiten der globalen Finanzkrise mehr Zinsen zahlen. Der überarbeitete Zinssatz gilt bereits seit letzten Mittwoch.

Zudem hat die Bank auch beim Festgeld Zinsänderungen angekündigt. Diese sollen schon ab dem 27.05. in Kraft treten. Einzelheiten zur Höhe der Senkung wurden bisher noch nicht bekannt gegeben. Entsprechende Informationen sollen aber in der kommenden Woche mitgeteilt werden.  Die Senkungen beim Festgeld werden sich vermutlich auf kurzfristige Anlagen auswirken. Bei langfristigen Anlagen werden die Zinssenkungen wohl nicht zu spüren sein, so unsere Einschätzung der Situation.

Tipp: Bis zum 31. Dezember 2010 kann von der niederländischen Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Kunde profitiert werden. Aufgrund dieser Einlagensicherung ist das Ersparte bei NIBC Direct auf jeden Fall sehr sicher und das Risiko ist minimiert.

VW-Bank startet mit neuen Zinssenkungen in den Mai

Schlechte Nachrichten von der VW-Bank zu Beginn des neuen Monats: Die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto sollen wieder einmal gesenkt werden. Nachdem die Automobilebank den Zinssatz erst vor einiger Zeit drastisch herabgesetzt hat, soll es wieder mal weniger Zinsen geben. Der neue Zinssatz ist zwar akzeptabel, gehört aber nicht mehr zu den besten Anbietern. Comdirect und Co. Bieten nämlich weiterhin relativ konstant hohe Zinssätze.

Erst kürzlich wurde der Zinssatz von 3,0% auf 2,5% gesenkt. Nun soll es nochmal 0,4% weniger auf sein Guthaben geben. Anleger zeigen sich empört und sehen nur die Profitgier der Manager. Die Auswirkungen der Finanzkrise seien lange nicht so drastisch wie die Zinssenkungen der Bank, so ein Kritiker. Die Zinssenkung gilt bereits seit dem 1. Mai 2009. Ab diesem Monat erhalten Anleger somit nur noch 2,1% statt noch vor einigen Monaten 3,0%. Sonderkonditionen wie zum Beispiel der 4% Sonderzins sind von dieser Senkung allerdings nicht betroffen.
Der veränderte Zinssatz bezieht sich auf die Online-Führung des Kontos. Bei telefonischer Kontoführung gibt es immerhin noch 2,0%. Durch diese jüngste Senkung der Zinsen fällt die VW-Bank im Vergleich immer tiefer. Immerhin: Die Volkswagen-Bank ist mit ihrer Zinsänderung nicht alleine. Viele andere Banken haben auch ihre Zinsen auf das Tagesgeld gesenkt.

Hoffentlich können wir uns in naher Zukunft wieder über etwas höhere Zinsen freuen. Mit zurzeit 2% ist das Tagesgeldangebot der VW-Bank nämlich nicht besonders attraktiv. Der momentane Spitzenreiter in den meisten Vergleichen ist nach wie vor Comdirect mit satten 4% Guthabenzinsen.

Der April: Ein Monat voller positiver und negativer Neuigkeiten

Die Folgen der weltweiten Finanzkrise sind spätestens jetzt in der Realwirtschaft angekommen. Zahlreiche Anbieter bieten auf den Tagesgeldkonten deutlich weniger Zinsen. Begründet wurden diese Zinssenkungen oftmals mit der aktuell schlechten wirtschaftlichen Lage sowie den drastischen Zinssenkungen bei der EZB. Was hat sich im Monat April geändert? Detaillierte Informationen und Änderungen des jetzigen Monats auf einen Blick.

Der Monat April war zumeist von negativen Neuigkeiten geprägt. Viele Banken reagierten auf die erneute Zinssenkung der EZB mit weiteren Zinssenkungen. So gibt es aktuell bei der Credit Europe Bank nur noch 3,8% statt vorher 4,5% pro Jahr Zinsen auf sein Guthaben beim Tagesgeldkonto. Auch andere Banken überraschen nicht: Die Norisbank zum Beispiel gewährt seinen Anlegern nur noch 2,6%. Erst vor einigen Tagen gab die Netbank bekannt, dass es zukünftig nur noch 2,75% Zinsen geben wird. Noch vor Kurzem gab es 3,80%. Leider gibt es auch negative Neuigkeiten aus dem Hause der Bank of Scotland. Auch hier wurde der Zinssatz auf Tagesgeld  bemerkbar gesenkt. Es wird nämlich nur noch ein Zinssatz von 3,80% gewährt, vorher waren es fast unschlagbare 4,50%.

Die wahrscheinlich einzig gute Nachricht in diesem Monat konnte uns Comdirect liefern. Als einzige uns bekannte Bank wurde hier der Zinssatz auf 4,00% erhöht. Für die momentane Situation in der Wirtschaft ist dieser Zinssatz beinahe unschlagbar.

Aufgrund der sehr vielen Änderungen werden viele nun absolut den Überblick verloren haben. Wir haben uns umgesehen und geschaut, wer nach diesem Chaos von Änderungen als Zinssieger hervorgeht und demzufolge zu empfehlen ist.  

Wir beginnen mit Platz 4. Auf diesen Platz hat es die Citibank mit ihrem Tagesgeldangebot geschafft. Zurzeit wird ein akzeptabler Zinssatz von 3,25% gewährt. Vor allem wegen des unschlagbar guten Services ist die Citibank bei etlichen Kunden sehr beliebt. Auf Platz 3 finden wir das Angebot der 1822 direkt. Diese bietet einen guten Zinssatz von 3,50% pro Jahr. Platz 2 wird gleich von zwei verschiedenen Angeboten belegt. Einmal das Angebot der Bank of Scotland und einmal die Credit Europe Bank. Beide bieten den gleich hohen Zinssatz von 3,80% pro Jahr an.  Die Tabellenführung übernehmen ebenfalls zwei Banken. Sowohl die Comdirect als auch die ING-DiBa bieten zurzeit einen Top-Zins von 4,00% pro Jahr. Das Tagesgeldangebot der ING-DiBa ist allerdings bis zum Ende des Monats befristet. Danach kann der Zinssatz wieder seitens der Bank nach Belieben korrigiert werden.

Natürlich wäre es erfreulich, wenn man im kommenden Monat eine etwas positivere Zinsentwicklung feststellen könnte. Da wenigstens die Comdirect den Zinssatz erhöht hat, besteht immer noch die Chance, dass andere Anbieter nachziehen.

Autor: Christian Finkenbrink

Zinssenkung bei der Netbank

Die Netbank senkt nun auch die Zinsen auf dem GiroLoyal Giro- / Tagesgeldkonto. Eigentlich war die Zinssenkung nur eine Frage der Zeit. Der Großteil der Konkurrenz hat bereits reagiert und die Zinsen zum Teil drastisch nach unten korrigiert. Bisher war der Zinssatz der Netbank recht stabil. Nun bricht er regelrecht ein.

Schlechte Nachrichten für alle Tagesgeldkunden bei der Netbank: Statt vorher 3,80% gibt es schon bald nur noch 2,75%. Das entspricht einer Senkung von 1,05%. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird diese Änderung einige Kunden kosten. Trotz Krise gibt es nämlich noch einige andere Anbieter wie zum Beispiel comdirect oder die ING-DiBa, die zurzeit beide eine attraktive Verzinsung von 4,00% pro Jahr anbieten. Der neue Zinssatz gilt schon ab dem 15. April 2009.

Ein kleiner Trost: Zumindest werden die 2,75% sechs Monate lang bis zu einem Guthaben von 50.000 Euro garantiert. Die Zinsen werden vierteljährlich gutgeschrieben. Ein Girokonto ist kostenlos enthalten. Natürlich können die jetzigen Anleger nun entscheiden, ob das Geld weiter auf dem Tagesgeldkonto der Netbank gelagert werden soll oder ob man es lieber ausgezahlt bekommen möchte. Das Guthaben ist selbstverständlich täglich in voller Höhe verfügbar. Eine Kündigungsfrist gibt es ebenfalls nicht. Auch wenn diese Senkung für die Anleger keinesfalls eine gute Nachricht ist, sollte man jetzt nicht zu unüberlegt handeln. Man bedenke, dass die hohen Zinssätze der Konkurrenz täuschen könnten. Oft werden diese Top-Zinsen nämlich nur einige Monate lang gewährt. Die Netbank hingegen garantiert den geänderten Zinssatz für mindestens sechs Monate.

Autor: Christian Finkenbrink

Comdirect erhöht Zinsen auf Tagesgeld!

Ja, Sie haben richtig gelesen.  Die EZB hat erst kürzlich wieder den Leitzins gesenkt, andere Banken korrigieren den Zinssatz fast ausnahmslos nach unten und Comdirect erhöht ganz unerwartet  die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto.

Sie dachten bestimmt Sie haben sich verlesen, dass dachten auch wir als wir von dieser Nachricht gehört haben. Bei anderen Banken ist der Zinssatz momentan im freien Fall und gerade jetzt erhöht Comdirect den Zinssatz beim Tagesgeld. Auf Ihrem Tagesgeld Plus Konto erhalten Sie ab sofort 4,0% auf das Guthaben.  Dank dieser Erhöhung kann Comdirect wieder ganz oben mitmischen und ist in vielen Vergleichen sogar wieder auf dem ersten Platz.

Die 4% erhalten alle, die über ein solches Konto mit weniger als 10.000 Euro Guthaben verfügen. Dieser unschlagbare Top-Zins wird seitens Comdirect bis zum 31.08.2009 garantiert. Einen solch langen Garantiezeitraum kann keine andere Bank vorweisen. Wer 10.000 – 30.000 Euro auf seinem Konto lagert profitiert immerhin noch von einem Zinssatz in Höhe von 1,5%. Wer noch mehr auf seinem Tagesgeldkonto bei Comdirect hat, kann dagegen nur 1,0% bekommen.  

Diese neuen Konditionen gelten auch für Inhaber von dem „Girokonto Bundle“ mit Tagesgeld Plus Konto. In Anbetracht dieser Zinserhöhung können wir in naher Zukunft vielleicht sogar mit weiteren Erhöhungen rechnen. Wir lassen uns überraschen.

Autor: Christian Finkenbrink