Wieder weniger Zinsen bei der VW-Bank

Am vergangenen Samstag erreichten uns leider wieder negative Nachrichten von der VW-Bank. Diese kündigte nämlich eine erneute Zinssenkung an. Trotz der positiveren Prognosen für die nahe Zukunft und den wieder optimistisch werdenden Kritikern, ist die Automobilebank der Meinung, den aktuellen Zinssatz nicht halten zu können. Die Zinssenkung ist zwar nicht so drastisch wie zum Beispiel bei Comdirect, für Anleger aber trotzdem bemerklich. Der neue Zinssatz gilt übrigens ab sofort.

In Anbetracht einiger Zinssteigerungen anderer Banken, war man inzwischen wieder der Hoffnung, dass sich die Zinsen allmählich wieder erholen. Dem ist aber scheinbar nicht so. Wie die VW-Bank vor einigen Tagen mitteilte, wird der Zinssatz erneut gesenkt. Die korrigierten Zinssätze gelten bereits seit vergangenem Monat dem 15.06.09.

Der aktuelle Zinssatz beträgt nun nur noch 1,85% p.a. statt vorher 2,10%. Durch diese wiederholte Zinssenkung rutscht die VW-Bank in vielen Vergleichen weiter ab und ist nur noch in der hinteren Tabellenhälfte zu finden. Die Bank of Scotland, momentaner Spitzenreiter unter den Tagesgeldangeboten, bietet 3,30% Zinsen. Warum es bei der Volkswagenbank so viel weniger Zinsen gibt, wissen wir leider auch nicht.

Ein kleiner Trost für die zahlreichen mittlerweile zum Teil verärgerten Tagesgeldanleger der VW-Bank: Die Festgeldprodukte sollen in absehbarer Zeit auch bei der VW-Bank erweitert werden. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Höhe der Zinsen bei der VW-Bank und auf dem Zinsmarkt insgesamt entwickeln wird. Einige Optimisten sind schließlich schon der Meinung, dass das Gröbste überstanden ist.

Comdirect enttäuscht beim Tagesgeld

Schon wieder senkt Comdirect den Zinssatz beim Tagesgeld. Innerhalb der vergangenen 2 Wochen wurde der Zinssatz allein beim Tagesgeld um insgesamt 2,25% reduziert. Das ist auf jeden Fall rekordverdächtig! Zudem wird der gesunkene Zinssatz nur bis einer Summe von 5.000 Euro gezahlt. Bei mehr Guthaben gibt es noch weniger Zinsen. Comdirect hat es innerhalb kurzer Zeit geschafft, von den Top-Platzierungen unter den Tagesgeld-Anbietern nach ganz unten zu sinken. Für Großanleger ist das jetzige Angebot besonders unattraktiv. Gerade einmal einen halben Prozent Zinsen gewährt die Bank, wenn der Anlagebetrag über 50.000 Euro liegt.

Comdirect meldet sich zurzeit wie es scheint, nur noch mit negativen Nachrichten. Nach dem unerwarteten und unangekündigten Ende der „4% Sonderzinsaktion“ Ende Mai, gibt es von Comdirect mal wieder keine guten Nachrichten.  Zum wiederholten Mal innerhalb von nur 14 Tagen, korrigiert Comdirect den Zinssatz beim Tagesgeldkonto. Ab sofort gibt es höchstens noch 1,75% auf das Tagesgeldguthaben. Anfang Juni waren es noch 4%. Momentan ist Comdirect damit der Anbieter, der die Zinsen am drastischsten senkt.

Den ohnehin schon sehr niedrigen Zinssatz erhält man sogar nur bis zu einem Betrag von 5.000 Euro. Alles was darüber hinaus geht, lässt den Zinssatz weiter sinken. In Anbetracht des jetzigen Zinssatzes von Comdirect ist Tagesgeld schon eine recht unattraktive Anlagemöglichkeit geworden, auch wenn es noch einige Anbieter gibt, die akzeptable und sogar hohe Zinssätze gewähren. Den Tagesgeldvergleich führt schon seit einigen Wochen die Bank of Scotland mit einem Zinssatz von immer noch 3,30% an.

Wer aktuell auf seinem Tagesgeldkonto von Comdirect Geld anlegen möchte, erhält von 0,01 – 5.000 Euro 1,75% Zinsen, zwischen 5.000 – 30.000 Euro nur noch 1,25% p.a. und wenn der Anlagebetrag zwischen 30.000 – 50.000 liegt, gibt es nur noch 1%. Bei Beträgen über 50.000 Euro kann man den Zinssatz als lachhaft bezeichnen: In diesem Fall werden lediglich 0,5% Zinsen pro Jahr gewährt!

Wüstenrot kündigt Zinssenkungen an

Es scheint momentan, als wenn jede Bank ihre Zinsen drastisch senken würde. Uns erreichen leider täglich neue Nachrichten von Banken, die Zinssenkungen vereinbart haben. Heute hat auch die Wüstenrot eine Zinssenkung für den 27.05. angekündigt. Erst kürzlich senkten NIBC Direct, die Mercedes-Benz Bank sowie zum Beispiel die Credit Europe Bank die Zinsen. Meist geht es dabei – wie auch heute bei der Wüstenrot – um das Tagesgeld.

Wie lange soll es noch dauern, bis wir bei unter einem Prozent Zinsen angekommen sind? Die aktuellen Nachrichten aus der Branche lassen nichts Gutes verhoffen. Nicht eine Bank hat in den letzten Tagen bzw. Wochen ihre Zinsen erhöht. Es gab bisher fast ausschließlich Zinssenkungen, die für die Anleger alles andere als erfreulich sind. Nun hat auch die Wüstenrot festgelegt, dass bereits ab dem 27.05. weniger Zinsen gezahlt werden.

Wer bei der Wüstenrot ein Tages- oder Termingeldkonto besitzt, sollte eventuell den Wechsel der Bank in Betracht ziehen. Genau auf diese zwei Kontoarten soll nämlich ab kommenden Mittwoch weniger Zinsen bezahlt werden. Wie alle anderen Banken begründet auch die Wüstenrot die Zinssenkung mit der Senkung der Leitzinsen von Anfang Mai. Nachdem die EZB in den ersten Tagen dieses Monats erneut die Leitzinsen gesenkt hat, senken zahlreiche Banken ihre Zinsen teilweise sehr drastisch.

Trotz all den negativen Nachrichten sollte man die Neuigkeiten von der Wüstenrot nicht allzu kritisch betrachten. Immerhin sind die Zinssenkungen nicht deutlich spürbar. Statt vorher 2,55% erhält man zukünftig nur noch 2,22% auf das Guthaben beim Tagesgeldkonto. Beim Termingeld gibt es anstatt 2,02% noch 1,55%.

Unser kleiner Tipp nebenbei: Wer sich trotz der jüngsten Zinssenkung für ein Festgelddepot bei der  Wüstenrot entscheidet, profitiert von einem Startguthaben in Höhe von 25 Euro. Vorausgesetzt wird seitens der Bank, dass mindestens ein Betrag von 5.000 Euro 30 Tage lang auf dem Festgeldkonto ruht. Ab 50.000 Euro Anlagesumme gibt es sogar nur absolut inakzepta

Weniger Zinsen beim Festgeld der Credit Europe Bank

Die erneuten Leitzinssenkungen der EZB haben wohl erneut  negative Auswirkungen auf die Höhe der Zinsen beim Fest- und Tagesgeld. Vergangene Woche  hat auch die Credit Europe Bank auf diese Zinsänderung der EZB reagiert und senkte prompt den  Zinssatz beim Festgeld. Es gibt sogar eine neue Anlagedauer, die mit 5,50% Zinsen pro Jahr belohnt wird. 

Am vergangenen Freitag (15.05) meldete sich die Credit Europe Bank mit schlechten Nachrichten. Der Zinssatz beim Festgeld wird etwas nach unten korrigiert. Die genauen Details entnehmen Sie bitte unten aufgeführten Text in  unterstrichender Schreibweise. Die Zinssätze sind ab sofort gestaffelt, also je länger die Anlagedauer, desto höher auch der Zinssatz. Die korrigierten Zinssätze gelten übrigens mit sofortiger Wirkung. Neben der Credit Europe Bank senkte auch die niederländische Konkurrenz NIBC Direct den Zinssatz.

Bei einer Laufzeit von drei Monaten gibt es ab sofort statt 3,00% nur noch 2,00%. Legen Sie ihr Geld über sechs oder neun Monate lang an, gibt es statt vorher 3,25% immerhin noch 2,20%. Bei einer Laufzeit von einem Jahr gibt es mit sofortiger Wirkung nicht mehr 3,4%, sondern nur noch 2,4%. Auch wer sein Geld zwei Jahre lang fest anlegen will, erhält zukünftig weniger Zinsen: Statt vorher 3,50% gibt es nur noch 2,80%. Eine kleine Überraschung ist die konstant hohe Verzinsung bei einer Laufzeit von drei oder fünf Jahren. Hier gibt es nach wie vor 4,75% bzw. 5,25%. Zusätzlich bietet die Credit Europe Bank neuerdings die Laufzeit von zehn Jahren an. Wer bereit ist sein Geld so lange lang anzulegen, wird mit einem jährlichen Zinssatz von 5,50% belohnt.

Wie man an den Details deutlich erkennen kann, legt die Bank auf langfristige Anleger. Diese werden auch mit sehr hohen Zinssätzen von bis zu 5,50% belohnt, während Kurzanleger drastische Zinseinbrüche hinnehmen müssen. Die Credit Europe Bank will somit erreichen, dass wieder mehr Leute in Zeiten der globalen Krise ihr Geld langfristig anlegen. Der Zinssatz von 5,50% bei einer Laufzeit von zehn Jahren ist übrigens einsame Spitze in den meisten Festgeld-Vergleichen. Kaum eine andere Bank bietet auch nur annähernd so hohe Zinsen.

Der Kunde profitiert bis zum 31.12.10 übrigens von einer hohen Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro. Sie sollten sich allerdings schnell entscheiden, denn es kann durchaus sein, dass der Andrang so groß ist, dass die Credit Europe Bank keine neuen Anleger mehr aufnehmen kann.  

Schlechte Nachrichten von der Mercedes-Benz Bank

Auch von der Mercedes-Benz Bank gibt es in diesen Tagen schlechte Nachrichten. Die Bank möchte die Zinsen auf das Tagesgeldkonto deutlich senken. Detaillierte Informationen der Änderungen sind weiter unten aufgeführt. Trotz der starken Zinssenkungen gehören die Angebote der Mercedes-Benz Bank dennoch zu den besten, die sich zurzeit auf dem Markt finden lassen.

Es ist schon erschreckend, wie schnell die Zinsen scheinbar bis ins Unermessliche fallen. Positive Entwicklungen auf dem weltweiten Finanzmarkt sucht man momentan vergeblich. Auch die Mercedes-Benz Bank reagiert mit jüngsten Senkungen der Zinsen auf die Zinsabstufungen der EZB in der vergangenen Zeit.

Sie finden nun eine Auflistung der Änderungen im Überblick. Sämtliche Änderungen gelten bereits seit vergangenem Mittwoch, also dem 20.05.09.

 

Tagesgeld:

  • 1,90%*  bei Online-Kontoführung (zuvor 2,40%)
  • 1,70%*  bei Standard-Kontoführung (zuvor -2,20%)

 

Festgeld:

  • 1,40%*  bei drei Monaten Laufzeit (zuvor 1,80%)
  • 1,80%*  bei sechs Monaten Laufzeit (zuvor 2,00%)
  • 2,00%* bei neun Monaten Laufzeit (zuvor 2,40%)
  • 2,60%*  bei zwölf Monaten Laufzeit (zuvor 2,75%)

 

  • Festzinsanlage:
  • 3,50%*  bei zwei Jahren Laufzeit
  • 3,75%*  bei drei Jahren Laufzeit
  • 4,00%*  bei vier Jahren Laufzeit
  • 4,10%*  bei fünf Jahren Laufzeit
  • 4,20%*  bei sechs Jahren Laufzeit

*= Der angegebene Zinssatz versteht sich pro Jahr.

An den gerade aufgeführten Änderungen lässt sich einfach ablesen, dass die Mercedes-Benz Bank vor allem Kunden, die langfristig investieren wollen, gewinnen und behalten möchten. Deshalb wurden Zinssätze bei langen Laufzeiten auch nur sehr gering oder gar nicht geändert.

Der maximale Zinssatz, den man bei dieser Bank herausschlagen kann ist 4,20% pro Jahr. Diesen hohe Zinssatz erhält man aber auch nur dann, wenn man bereit ist sein Geld für sechs Jahre in einer Festzinsanlage zu investieren. Bei kurzen Laufzeiten lässt sich eine viel deutlichere Zinssenkung beobachten.

Kunden der Mercedes-Benz Bank sollten nach diesen neuen Änderungen ganz genau hinschauen, ob eine andere Bank nicht einen besseren Zinssatz anbietet. Durch die ganzen Staffelungen lässt sich das Angebot der Automobilebank nur sehr eingeschränkt mit anderen vergleichen.

VW-Bank startet mit neuen Zinssenkungen in den Mai

Schlechte Nachrichten von der VW-Bank zu Beginn des neuen Monats: Die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto sollen wieder einmal gesenkt werden. Nachdem die Automobilebank den Zinssatz erst vor einiger Zeit drastisch herabgesetzt hat, soll es wieder mal weniger Zinsen geben. Der neue Zinssatz ist zwar akzeptabel, gehört aber nicht mehr zu den besten Anbietern. Comdirect und Co. Bieten nämlich weiterhin relativ konstant hohe Zinssätze.

Erst kürzlich wurde der Zinssatz von 3,0% auf 2,5% gesenkt. Nun soll es nochmal 0,4% weniger auf sein Guthaben geben. Anleger zeigen sich empört und sehen nur die Profitgier der Manager. Die Auswirkungen der Finanzkrise seien lange nicht so drastisch wie die Zinssenkungen der Bank, so ein Kritiker. Die Zinssenkung gilt bereits seit dem 1. Mai 2009. Ab diesem Monat erhalten Anleger somit nur noch 2,1% statt noch vor einigen Monaten 3,0%. Sonderkonditionen wie zum Beispiel der 4% Sonderzins sind von dieser Senkung allerdings nicht betroffen.
Der veränderte Zinssatz bezieht sich auf die Online-Führung des Kontos. Bei telefonischer Kontoführung gibt es immerhin noch 2,0%. Durch diese jüngste Senkung der Zinsen fällt die VW-Bank im Vergleich immer tiefer. Immerhin: Die Volkswagen-Bank ist mit ihrer Zinsänderung nicht alleine. Viele andere Banken haben auch ihre Zinsen auf das Tagesgeld gesenkt.

Hoffentlich können wir uns in naher Zukunft wieder über etwas höhere Zinsen freuen. Mit zurzeit 2% ist das Tagesgeldangebot der VW-Bank nämlich nicht besonders attraktiv. Der momentane Spitzenreiter in den meisten Vergleichen ist nach wie vor Comdirect mit satten 4% Guthabenzinsen.

Zinssenkung bei der Netbank

Die Netbank senkt nun auch die Zinsen auf dem GiroLoyal Giro- / Tagesgeldkonto. Eigentlich war die Zinssenkung nur eine Frage der Zeit. Der Großteil der Konkurrenz hat bereits reagiert und die Zinsen zum Teil drastisch nach unten korrigiert. Bisher war der Zinssatz der Netbank recht stabil. Nun bricht er regelrecht ein.

Schlechte Nachrichten für alle Tagesgeldkunden bei der Netbank: Statt vorher 3,80% gibt es schon bald nur noch 2,75%. Das entspricht einer Senkung von 1,05%. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird diese Änderung einige Kunden kosten. Trotz Krise gibt es nämlich noch einige andere Anbieter wie zum Beispiel comdirect oder die ING-DiBa, die zurzeit beide eine attraktive Verzinsung von 4,00% pro Jahr anbieten. Der neue Zinssatz gilt schon ab dem 15. April 2009.

Ein kleiner Trost: Zumindest werden die 2,75% sechs Monate lang bis zu einem Guthaben von 50.000 Euro garantiert. Die Zinsen werden vierteljährlich gutgeschrieben. Ein Girokonto ist kostenlos enthalten. Natürlich können die jetzigen Anleger nun entscheiden, ob das Geld weiter auf dem Tagesgeldkonto der Netbank gelagert werden soll oder ob man es lieber ausgezahlt bekommen möchte. Das Guthaben ist selbstverständlich täglich in voller Höhe verfügbar. Eine Kündigungsfrist gibt es ebenfalls nicht. Auch wenn diese Senkung für die Anleger keinesfalls eine gute Nachricht ist, sollte man jetzt nicht zu unüberlegt handeln. Man bedenke, dass die hohen Zinssätze der Konkurrenz täuschen könnten. Oft werden diese Top-Zinsen nämlich nur einige Monate lang gewährt. Die Netbank hingegen garantiert den geänderten Zinssatz für mindestens sechs Monate.

Autor: Christian Finkenbrink

Weniger Tagesgeldzinsen bei der Credit Europe Bank

Auch die Credit Europe Bank senkt in diesen Tagen ihren Zinssatz für das Tagesgeld. Der Zinssatz beim Festgeld bleibt jedoch weiter konstant hoch.

Die ständigen Zinssenkungen der Banken machen schon Kummer. Nun verkündete auch die Credit Europe Bank, dass es ab dem 7. April 2009 statt vorher 4,5% nur noch 3,8% pro Jahr geben wird. Grund dafür ist die jüngste Zinssenkung der EZB (Europäische Zentralbank). Neben dieser nicht sehr erfreulichen Nachricht gibt es jedoch ebenso eine, die zumindest die Festgeld-Anleger erfreuen sollte:  Trotz Krise bleibt der Zinssatz beim Festgeld weiterhin konstant. Der Zinssatz wird also weiterhin mit 5,25% pro Jahr zu den Besten gehören.

Erst ab 1. April senkte die Bak of Scotland den Zinssatz beim Tagesgeld ebenfalls auf 3,8%. Beide Banken zahlten vorher 4,5%. Sollte der Leitzins sich schnell wieder erholen, ist wahrscheinlich wieder mit einer zügigen Steigerung der Zinsen zu rechnen. Die Credit Europe Bank braucht sich jedoch keinesfalls zu verstecken, denn es gibt nur sehr wenige Banken, die mit diesem Zinssatz mithalten können. Der Großteil der Konkurrenz zahlt nämlich deutlich weniger.


Autor: Christian Finkenbrink

Weniger Zinsen bei der Bank of Scotland

Die Zeiten werden schlechter und schlechter:  Nun senkt auch die Bank of Scotland den Zinssatz beim Tagesgeld deutlich. Im Gegensatz zu den anderen Banken ist die Senkung allerdings noch akzeptabel.

Kürzlich kündigte auch die Bank of Scotland eine Zinssenkung beim Tagesgeld an. Bis zum 1. April gab es noch 4,5% pro Jahr Zinsen, nun sind es nur noch 3,8%. Auch wenn diese Senkung um 0,7% auf den ersten Blick hoch wirkt, gehört diese Zinssenkungen beim Tagesgeld zu den niedrigsten. Im Gegensatz zur Bank of Scotland senkten andere Banken den Zinssatz viel drastischer.  Wenn man bedenkt, dass der Leitzins erst vor Kurzem auf 1,25% gesenkt wurde, ist das Angebot der Bank doch sehr verlockend. Trotz dieser Senkung sichert sich das Kreditinstitut Platz 3 im Tagesgeldvergleich.

Dazu bietet die Bank entscheidende Vorteile, die andere Banken nicht bieten:

  • Zinssatz fällt nie unter dem Leitzins der EZB
  • Via Onlinebanking täglich verfügbar
  • Keine Mindestanlage oder Maximalanlage (ab 1 Euro wird verzinst)
  • 100% Absicherung bis zu 50.000 britische Pfund (brit. Einlagensicherungsfond)  
  • Sparplan auf Wunsch möglich
  • Das Konto ist mit keinerlei Kosten verbunden

Wer momentan Geld zur Verfügung hat, trotzdem aber täglich frei darüber verfügen möchte, ist bei der Bank of Scotland genau richtig. Trotz Krise ist das Geld wie oben angegeben bis zu einem Betrag von 50.000 britische Pfund abgesichert. Es besteht bis zu diesem Betrag also keinerlei Risiko das Geld zu verlieren.

Autor: Christian Finkenbrink

 

Erneute Zinssenkung bei der Norisbank

Tagesgeldkunden der Norisbank erhalten schon ab heute (18.3.09) deutlich weniger Zinsen. Die großangelegte Werbekampagne in der mit 3% p.a. geworben wird, ist nach der jetzigen Zinsänderung hinfällig. Ab dem 18.3.09 erhalten Sparer nämlich nur noch 2,6%. Das bedeutet einen prozentualen Verlust von 0,4%.
Erst vor Kurzem wurde seitens der Bank in zahlreichen Zeitschriften und auch im Fernsehen mit unschlagbaren Zinsen geworben. Vom früheren Glanz ist immer weniger zu spüren. Auch wenn die Norisbank in der Werbung garantiert, stets zu den besten drei Banken zu gehören, landet sie in vielen Vergleichen nur auf den hinteren Plätzen.
Die Norisbank begründet die erneute Senkung mit der Zinssenkung der EZB. Ob es in naher Zukunft noch niedrigere Zinsen geben wird oder ob sich die Zinswerte wieder stabilisieren ist derzeit noch ungewiss. Angesichts der andauernden Wirtschaftskrise wird eine Zinserhöhung in absehbarer Zeit jedoch nicht erwartet. Aber auch andere Banken können ihre früheren Zinssätze nicht mehr zahlen und zahlreiche Banken senken nun ihren Zinssatz. Für Sparer wird es somit immer schwerer Geld profitabel anzulegen, die Nachfrage nach Geld ist zur jetzigen Zeit nämlich nicht sehr hoch. Es ist höchstwahrscheinlich damit zu rechnen, dass in den kommenden Wochen noch weitere Geldinstitute die Zinsen senken werden.